Mitteilungen der Stadt Ahlen Nachrichten

Wegen immer mehr Fehlbefüllungen: Umweltbetriebe kontrollieren Biotonnen

Alle Bürgerinnen und Bürger müssen mehr Abfallgebühren zahlen, wenn Biomüll so aussieht.

„Wir bekommen damit echte Probleme“, sagt Frank Buntrock und zeigt auf einen Berg verrottenden Abfall. Darin sind Rest- und Bioabfälle zu einer großen Masse vermengt. Wieder einmal muss der Einsatzleiter der Ahlener Müllabfuhr feststellen, dass der eingesammelte Bioabfall erheblich verunreinigt ist. „In den Biomüll gehören im Grunde genommen nur Küchen- und Gartenabfälle, sonst nichts.“

Offenbar interessieren sich immer weniger Menschen für die Trennung. Und auch Kunststoffbeutel, die in der Kompostanlage des Kreises Warendorf nicht verrotten, werden noch zu oft verwendet, um Küchenreste einzupacken. Dabei sollte mittlerweile jeder wissen, dass man diese in Papierbeuteln eintüten sollte.

Aus den Augen, aus dem Sinn, mögen manche Falschbefüller denken, sobald die Müllfahrzuge geladen haben und wieder davonfahren. Die dicke Rechnung aber wird kommen, deutet Frank Buntrock an. „Über eine halbe Million Euro zusätzlich muss die Stadt Ahlen berappen, um den Mischabfall auf der Ennigerloher Deponie loszuwerden“, rechnet er vor. Ausgaben, die auf alle Gebührenzahler umgelegt werden müssen, auch auf diejenigen, die sich an die Mülltrennung halten. Denn verunreinigter Biomüll wird von der Abfallwirtschaftsgesellschaft als teurer unsortierter Gewerbeabfall abgerechnet.

Für die Ahlener Umweltbetriebe bleibt nur eine Konsequenz: „In Zukunft werden wir wieder vermehrt Kontrollen durchführen, falsch befüllte Tonnen kennzeichnen und stehen lassen“, so Buntrock. Biotonnen, in denen Restmüll gefunden wird, werden dann erst wieder bei der nächsten regulären Abfuhr geleert – vorausgesetzt, dass sie dann korrekt befüllt sind.

Was in den Restmüll gehört:

z. B. Asche, Staubsaugerbeutel, Putzlappen, Damenbinden, Zigarettenkippen, Kondome, Ohrenstäbchen, Pflaster, Tampons, Windeln, mineralisches Katzenstreu u.v.m. – Nicht hinein dürfen: Organische Stoffe.

Was in den Biomüll gehört:

Alle organischen Küchen- und Gartenabfälle, z. B. Obst- und Gemüsereste, Eierschalen, Kaffeesatz, Teebeutel, Speisereste (roh, gekocht, verdorben), Fleischreste, Knochen, verdorbene Milchprodukte (ohne Becher), Topf- und Schnittblumen, Gras, Laub, Heckenschnitt, Unkraut, Papiertaschentücher, Küchentücher, Zeitungspapier (zum Einwickeln von feuchten Bio-Abfällen) - Nicht hinein dürfen: Plastiktüten und Plastikmüllbeutel.

Wenn die Bio- oder Restmülltonne einmal nicht ausreicht, können zugelassene städtische Gartenabfallsäcke bzw. Abfallsäcke (Inhalt 70 l) benutzt und am Abfuhrtag neben die jeweilige Tonne gestellt werden.

Verkaufsstellen sind:

• Fa. Nawrot, Beckumer Straße 133,
• Kaufland, Kleiwellenfeld 16,
• Volker’s Kiosk, Gemmericher Straße 113a,
• Volker’s Kiosk, Am Röteringshof 92,
• Bienes Kiosk, Vorhelmer Weg 65,
• Rewe-Markt, Alleestraße 1,
• Lädchen am Pilz, Pankratiusstraße 1

Quelle: Stadt Ahlen | Fotos: Stadt Ahlen

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Ich bin Michael Kayser, in Ahlen geboren und aufgewachsen und lebe seit 49 Jahren in meiner Heimatstadt Ahlen. ‘Ahlen.info’ wird von mir privat betrieben und ist ein werbefreies, nicht kommerzielles Projekt.
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