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Vorhofflimmern: Deutsche Herzstiftung mit bundesweiter Aufklärungskampagne – auch in Ahlen informieren Ärzte

Am Montag, 14. November 2022, von 19:30 Uhr bis 21:00 Uhr im Ratssaal der Stadt

Herzrhythmusstörungen sind für Betroffene meist mit Ängsten, hohem Leidensdruck und Leistungseinbußen verbunden. In Deutschland leiden schätzungsweise 1,5 bis 2 Millionen Menschen an Vorhofflimmern, der häufigsten Herzrhythmusstörung. „Vorhofflimmern ist eine ernst zu nehmende Herzrhythmusstörung. Denn auch wenn sie – wie bei einigen Patienten – ohne ausgeprägte Symptome auftritt, kann sie zur lebensbedrohlichen Gefahr werden und zu Herzschwäche und Schlaganfall führen“, warnt Herzspezialist Prof. Dr. med. Thomas Voigtländer, Vorstandsvorsitzender der Deutschen Herzstiftung.

„Bei vielen Patienten löst Vorhofflimmern gerade beim ersten Auftreten Angst und Beklemmung aus. Es kann plötzlich einsetzen und es kann zu Herzstolpern mit Schlägen bis in den Hals hinauf, Druckgefühl im Brustkorb und Luftnot kommen. Das Herz schlägt dann meistens völlig unregelmäßig und schnell mit einem Puls von bis zu 160 Schlägen pro Minute. Genauso kann es aber ohne schwere Symptome verlaufen und zufällig entdeckt werden. Für die Betroffenen stellt sich dann die Frage, welche Therapiemöglichkeiten bestehen und darüber möchten wir an dem Abend aufklären,“ betont Dr. Norbert-Wolfgang Müller, Chefarzt der Inneren Medizin im St. Franziskus-Hospital Ahlen.

„Jeder kann viel dafür tun, es gar nicht zu den gefürchteten Komplikationen durch Vorhofflimmern kommen zu lassen. Mit Hilfe der Pulsmessung beim Arztbesuch, in der Apotheke oder einfach zu Hause, lässt sich ein unregelmäßiger Herzschlag feststellen und so oft die Schlaganfallgefahr vermeiden“, betont Müller weiter.

Aber auch Katheterablationen können das Störfeuer im Herzen stoppen. Gezielte Verödungen am Herzen bringen den unregelmäßigen Herzschlag wieder in den richtigen Takt. Das ermöglicht es, auf Medikamente zu verzichten. Ein Thema des Abends wird sein, welche Patienten besonders von der Katheterablation profitieren und was neue Technologien versprechen.

Die Ursachen, die Diagnostik und die Therapien rund um das „Vorhofflimmern“ wird Herr Dr. Norbert-Wolfgang Müller gemeinsam mit den folgenden Experten am 14. November 2022 erörtern: Herr Dr. Maximilan Kallenbach und Dr. med. Christoph Bozetti sind als Kardiologen in Ahlen niedergelassen. Herr Dr. Th. Haak ist als Kardiologe und Oberarzt der Klinik für Innere Medizin I des St. Franziskus-Hospital Ahlen tätig.

Zu den Vorträgen wird es ausreichend Gelegenheit für Fragen aus dem Publikum geben. Die Veranstaltung im Ratssaal ist kostenfrei. Sie findet unter Berücksichtigung der aktuellen Hygienemaßnahmen der Stadt Ahlen statt (www.ahlen.de). Bitte tragen Sie eine Maske und halten die empfohlenen Abstände ein.

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Ich bin Michael Kayser, in Ahlen geboren und aufgewachsen und lebe seit 50 Jahren in meiner Heimatstadt Ahlen. ‘Ahlen.info’ wird von mir privat betrieben und ist ein werbefreies, nicht kommerzielles Projekt.
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