VHS-Programm macht Freude auf Weiterbildung

Vertreter der Städte Ahlen, Drensteinfurt und Sendenhorst stellten zusammen mit dem kompletten VHS-Team das Programm 2022/2023 vor.

„Wir haben einfach so getan, als sei Corona nicht mehr da.“ Mit erkennbarer Zuversicht und frischem Optimismus geht Nadine Köttendorf in das neue Semester der Volkshochschule Ahlen. Selbstverständlich ist der VHS-Leiterin sehr bewusst, dass Corona noch immer wie ein Damoklesschwert vorhanden ist und über allen Veranstaltungen schwebt. Zu viele in Präsenz vorgesehene Vorträge, Kurse und Lesungen mussten in den beiden letzten Jahren Pandemie bedingt ausfallen.

Das neue Semester, das am 5. September 2022 starten wird, soll mit Schwung wieder Freude an Weiterbildung machen. Gedruckt ist die 88-seitige Programmübersicht unter anderem in der VHS und im Rathaus erhältlich. Ebenso können Bildungshungrige im Internet ab sofort unter www.vhs-ahlen.de nach passenden Angeboten stöbern und dort auch sofort Kurse buchen.

Gratulation zur Promotion: stellv. VHS-Leiterin Julia Schlüter (r.) ist frisch gebackene Doktorin in Betriebswirtschaftslehre. Glückwünsche kamen von Stephanie Kosbab und Nadine Köttendorf (v.l.)

Gesellschaftlich relevante und aktuelle Themen werden in vielen Einzelveranstaltungen behandelt. Um diesem Trend zukünftig noch besser Rechnung zu tragen, veröffentlicht die VHS in diesem Jahr erstmals lediglich das regelmäßige Kursangebot im gedruckten Programmheft. „So können wir noch aktueller planen und Themen aufgreifen, die sich erst im Laufe des Programmjahres ergeben“, so Köttendorf. Vorträge, Online-Angebote und weitere Einzelveranstaltungen werden ausschließlich digital auf der VHS-Internetseite und in der Presse veröffentlicht. Positiver Nebeneffekt: So wird Papier eingespart und damit ein Beitrag zum Umwelt- und Klimaschutz geleistet.

Freuen dürfen sich die Nutzer der VHS unter anderem über ein wachsendes Angebot an Veranstaltungen im Bereich Stressmanagement und Gesundheit. Stets gut nachgefragt sind auch die Sprachkurse. Mit einer Ausnahme: „Latein ist jetzt tatsächlich eine tote Sprache“, bedauert Köttendorf, dass kein Kurs mehr zustande gekommen ist. Auf das umfangreiche Angebot an Schulabschlüssen weist Ahlens Weiterbildungsdezernentin Stephanie Kosbab hin. Sie selbst werde wohl auch ab Herbst wieder zur VHS gehen. „Lach-Yoga interessiert mich, das soll gut für die Seele sein.“ Dem Team der VHS dankte in seinen Begrüßungsworten Drensteinfurts Bürgermeister Carsten Grawunder für die zurückliegende Organisation unter schwierigen Umständen: „Sie haben die Fahne hochgehalten trotz aller Schwierigkeiten.“ Volkshochschule sei wichtig, gerade in der Erwachsenenbildung. Man sehe dies zurzeit ganz besonders bei den Geflüchteten aus der Ukraine, denen über die VHS erste Deutschkenntnisse vermittelt werden.

Quelle: Stadt Ahlen | Fotos: Stadt Ahlen

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