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Thema „Iran“ mit Autor, Redakteur und Politikwissenschaftler Eskandar Abadi und den Aktivistinnen Zahra Maraashi und Nazanin Asgari im Bürgerzentrum Schuhfabrik

Eskandar Abadi - Foto: Zahra Maraashi

Wie hört sich die iranische Revolution an, wie riecht eine Demonstration und wie schmeckt die Diktatur? Nach den aktuellen Massenprotesten, ausgelöst durch mutige Frauen und den gewalttätigen Reaktionen des religiösen Regimes, sind viele Fragen offen. Diesen Fragen geht die Veranstaltung mit dem Autor, Redakteur und Politikwissenschaftler Eskandar Abadi und den Aktivistinnen Zahra Maraashi und Nazanin Asgari nach, die am Freitag, 11. November 2022, ab 19:30 Uhr im Saal der Ahlener Schuhfabrik stattfindet.

Eskandar Abadi wurde 1959 in Bandar Mahshahr im Iran geboren. Er war von Geburt an blind. Später studierte er zwei Semester lang Staatsrecht, ehe die iranischen Universitäten im Zuge der Kulturrevolution geschlossen wurden. Abadi verließ den Iran und ging nach Deutschland. Hier nahm er sein Studium wieder auf und schloss es mit einem Diplom und später einer Promotion ab. Im Jahr 2002 zog er mit seiner Familie nach Köln und arbeitet seither als Redakteur beim persischen Programm der Deutschen Welle „DW Farsi“.

Neben der Lesung aus seinem Buch „Aus dem Leben eines Blindgängers" wird ein Bogen zu den aktuellen Entwicklungen im Iran geschlagen. Dabei stellen Zahra Maraashi und Nazanin Asgari ihre neue Website 2heimaten.com vor, die iranische und deutsche Kultur nebeneinanderstellt.

Zu der momentanen Situation im Iran werden die drei Stellungen beziehen und mit dem Publikum ins Gespräch kommen.

Der Eintritt ist frei. Die Veranstaltung ist Teil des Projektes „Dritte Orte – Raum und Zeit für Veränderung“ und wird über das Ministerium für Kultur und Wissenschaft NRW gefördert. Mehr Infos auf www.schuhfabrik-ahlen.de.

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Ich bin Michael Kayser, in Ahlen geboren und aufgewachsen und lebe seit 50 Jahren in meiner Heimatstadt Ahlen. ‘Ahlen.info’ wird von mir privat betrieben und ist ein werbefreies, nicht kommerzielles Projekt.
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