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Stadt bezuschusst Mini-PV-Anlagen: 200 Euro für Stecker-Solargeräte

Sonne satt über Ahlen: Hubertus Pieper und Anna Shalimava empfehlen, aus der Sonne Strom für den eigenen Haushalt zu gewinnen.

Kostenlos steht sie am Himmel und liefert den Strom frei Haus: Um die Energie der Sonne einzufangen, braucht es nicht unbedingt eines komplett mit Photovoltaik bedeckten Hausdaches. Die clevere Alternative für jede Wohnung sind Stecker-Solargeräte. Ab 1. Juli 2022 fördert die Stadt Ahlen die Anschaffung solcher Kraftwerke für den Hausgebrauch.

Das Programm richtet sich sowohl an Mieter als auch an Hausbesitzer und Vermieter. Stecker-PV-Anlagen werden pauschal mit 200 Euro bezuschusst. Förderunterlagen sowie weitere Informationen finden Interessierte hier. Wichtig zu wissen: Der Antrag auf Förderung muss vor der Anschaffung einer Anlage bei der Stadt eingereicht werden.

„Der Ausbau erneuerbarer Energien ist ein wesentlicher Bestandteil zur Erreichung der Klimaschutzziele“, sagt Ahlens Klimaschutzmanagerin Anna Shalimava. Auch aufgrund aktuell steigender Energiepreise suchen Verbraucher nach Alternativen. Um sie zu unterstützen und den Ausbau der „Erneuerbaren“ anzukurbeln, beteiligt sich die Stadt Ahlen bereits am kreisweiten Programm für Dachflächen-PV-Anlagen. Damit jedoch nicht nur Hausbesitzer vom Fördervorteil Nutzen haben, hat der Rat der Stadt Ahlen ein Programm für Stecker-Solargeräte geschaffen. Besonders profitieren werden davon Wohnungsmieter.

„Wir müssen alle Potentiale nutzen, um uns von fossilen Energien unabhängig zu machen und unser Klima zu schonen. Mit Solar-Stecker-Anlagen können auch Mieter Strom CO2-neutral erzeugen. Zugleich beseitigt das Programm die zwischen Eigentümern und Mietern zumindest teilweise bestehenden Förderunterschiede“, erklärt Klaudia Froede, Leiterin der Stabsstelle Klimaschutz und Mobilität. Anreizprogramme seien ein bewährtes Mittel, um Verbraucher zu einem Umstieg auf erneuerbare Energien zu bewegen. Der Fördertopf beträgt 30.000 Euro, die vollständig aus Landesmitteln refinanziert werden.

Steckersolar-Gerät wird es sehr wahrscheinlich bald in jedem Haushalt geben, ähnlich wie das mit Smartphones oder Laptops passiert ist. „Deutschlandweit könnte damit bis zu 10 Prozent des gesamten Stromverbrauchs von Haushalten eingespart werden“, meint Hubertus Pieper. Der Ahlener Energieberater der Verbraucherzentrale NRW wird in Kürze für Interessierte einen Online-Vortrag zum Thema Steckersolar anbieten.

So geht’s:

Die Stadt Ahlen fördert ab Juli PV-Kleinanlagen.

Der Förderantrag muss vor Anschaffung einer Anlage bei der Stadt eingereicht werden. Erst wenn die Förderzusage vorliegt, darf eine Anlage gekauft werden. Bereits angeschaffte Geräte können nicht mehr gefördert werden. Vor Anschaffung von PV-Geräten ist einiges zu beachten. Anna Shalimava: „Mieter müssen die Zustimmung des Vermieters oder der Eigentümergemeinschaft vor der Installation einholen. Außerdem empfiehlt es sich, die Elektroinstallation des Hauses durch eine Elektrofachkraft prüfen zu lassen.“ Stecker-Solar-Geräte dürfen 600 Watt Nennleistung nicht übersteigen.

Durchgesetzt hat sich für die kleinen Solargeräte auch die Bezeichnung Mini-PV-Anlage oder Balkonmodule, da sie gut geeignet sind zur Montage an einer Balkonbrüstung. Sie lassen sich einfach per Kabel und Steckdose an das Hausnetz anschließen, weshalb man sie auch als „Plug & Play“-Solaranlagen kennt. Eine empfehlenswerte Übersicht über technische Aspekte von Stecker-Solar-Geräten enthält die Broschüre der Verbraucherzentrale.

Weitere Auskünfte zur Förderung erteilt Anna Shalimava unter Telefon 02382/59-742 (shalimavaa@stadt.ahlen.de). Über die technischen Voraussetzungen informiert Hubertus Pieper unter Telefon 02382/9613105 (ahlen.energie@verbraucherzentrale.nrw).

Quelle: Stadt Ahlen | Fotos: Stadt Ahlen

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