Straßenbeleuchtung

Straßenbeleuchtung in Ahlen

Seit dem 01.01.2016 ist die Firma SAG Deutschland - seit März 2017 SPIE SAG GmbH - für die Straßenbeleuchtung in Ahlen zuständig.

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Testlauf “Halbnachtabschaltung”

Die Stadt Ahlen plant aufgrund steigender Energiepreise zahlreiche Sparmaßnahmen, darunter das Dimmen der Straßenbeleuchtung. Dazu soll in einem zweimonatigen Testlauf die sogenannte “Halbnachtabschaltung” getestet werden. Bei der “Halbnachtabschaltung” werden die Laternen, anders als der Name es vermuten lässt, nicht um die Hälfte, sondern um 25 Prozent gedimmt. Nach diesem Testlauf will die Stadt sehen, was das Dimmen für ein Einsparpotenzial hat.

Der genaue Zeitpunkt für den geplanten Testlauf steht bisher noch nicht fest. Der Testlauf ist am 10. Oktober 2022 gestartet. Die Stadtverwaltung hält sich die Option offen, nachzusteuern, sollte sich die schwächere Ausleuchtung an bestimmten Stellen negativ auf die Verkehrssicherheit auswirken.

Das Vorhaben der Stadt wurde am 19. August 2022 dem Ausschuss für Umwelt, Klimaschutz und Mobilität zur Kenntnisnahme vorgelegt:

» Angesichts der steigenden Energiepreise und der Herausforderungen des Klimawandels ist die Stadt Ahlen bestrebt, ihre Energieverbräuche so weit wie möglich zu senken.

Einsparpotential bietet u.a. die Straßenbeleuchtung. Nachdem vor wenigen Jahren bereits durch die grundsätzliche Umstellung der Leuchtmittel auf LED erhebliche Einsparungen erzielt wurden, wird weiteres Einsparpotential in der sog. „Halbnachtabschaltung“ gesehen.

Mit der Halbnachtschaltung ist eine spezielle Form der Straßenbeleuchtung gemeint. Hintergrund ist, dass Energie – und damit auch Geld – gespart werden soll. Zudem soll im Sinne des Umweltschutzes ein Zeichen gesetzt werden. Deshalb verringern inzwischen viele Kommunen und Gemeinden mit guten Erfahrungen nachts das Licht, wenn weniger Verkehr fließt und weniger Helligkeit benötigt wird.

Auch die Stadt Ahlen möchte dieses Einsparpotential nutzen und nach Prüfung der technischen Voraussetzungen für einen Erprobungszeitraum von zwei Monaten durch das Dimmen der Straßenbeleuchtung um etwa 25 % sowohl die Umweltbelastung als auch den Energieverbrauch und damit die Energiekosten deutlich senken. Diese Absenkung der Leuchtintensität ist mit wenig Aufwand verbunden und kaum spürbar. Die Verkehrssicherheit ist dabei jederzeit gewährleistet.

Sollten die technischen Voraussetzungen zur Durchführung der Halbnachtschaltung vorliegen, kann die prognostizierte jährliche Einsparhöhe genannt werden.

Nach einem Zeitraum von zwei Monaten wird die Maßnahme evaluiert. Sollte sich herausstellen, dass die Halbnachtabschaltung sich beispielsweise aus Gründen der Verkehrssicherheit an bestimmten Punkten als ungeeignet erweist, werden individuelle Lösungen angestrebt. Nach derzeitigen Erkenntnissen ist damit jedoch nicht zu rechnen. «

Quelle: Mitteilungsvorlage – VO/0758/2022

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