Land NRW zeichnet kulturelle Bildung in Ahlen aus

Grund zum Jubeln haben die Kulturstrolche. Das Land zeichnete das Konzept der kulturellen Bildung in Ahlen aus. Hier die „Strolche“ bei einem vergangenen Besuch im CinemAhlen (2018), gefördert durch die Sparkassenstiftung.
„Überraschend, aber absolut verdient“, ist die Auszeichnung des Landes für die kulturelle Bildungsarbeit in Ahlen. Das sagte Christoph Wessels, nachdem ihn die frohe Kunde aus Düsseldorf erreichte. Der Preis belohne die weitsichtige und vernetzte Kulturarbeit, die in Ahlen geleistet werde, so der städtische Fachbereichsleiter für Schule, Kultur, Weiterbildung und Sport.

Er dankte kulturellen Einrichtungen und Sponsoren in der Stadt, „ohne deren treue Unterstützung diese Entwicklung nicht möglich gewesen wäre.“ Die Stadt Ahlen habe schon früh erkannt, dass Bildung und Kultur unauflösbar zusammenhingen. Über Jahre sei ein System gewachsen, das Kinder und Jugendliche während ihrer Laufbahn in Kita und Schule mit Kultur in Verbindung bringe. Der Sieg im Wettbewerb sei große Motivation, um bewährte Konzepte auszubauen und neue Ideen zu entwickeln.

Im diesjährigen Wettbewerb „Kommunale Gesamtkonzepte für Kulturelle Bildung“ sind die Städte Ahlen, Gelsenkirchen und Ratingen sowie die Kreise Euskirchen und Lippe ausgezeichnet worden. Sie haben mit ihren umfassenden Konzepten zur kulturellen Bildung von Kindern und Jugendlichen die Fachjury überzeugt und erhalten Preisgelder in Höhe von jeweils 15.000 Euro. „Die für ihre Gesamtkonzepte ausgezeichneten Kommunen leisten wichtige Arbeit im Bereich kulturelle Bildung. Durch die Vernetzung und Bündelung unterschiedlicher Akteure ermöglichen sie überall in Nordrhein-Westfalen verlässliche und leicht zugängliche Kulturangebote für Kinder und Jugendliche“, sagte Kultur- und Wissenschaftsministerin Isabel Pfeiffer-Poensgen. „Die Konzepte gehen auf den großen persönlichen Einsatz vieler Engagierter vor Ort zurück, die mit Leidenschaft und Ausdauer dafür sorgen, dass kulturelle Bildung einen festen Platz in den Kommunen hat. Ihnen gilt mein besonderer Dank.“

Jurybegründung im Wettbewerb „Kommunale Gesamtkonzepte kultureller Bildung“:

Das Konzept der Stadt Ahlen ist mehr als ein „Soll-Ist-Vergleich“, obwohl es sehr konsequent die Planungen, Ideen und Ziele des im Jahr 2011 begonnenen Prozesses mit dem Erreichten abgleicht. Lebendig, vertrauensvoll und kreativ, so wird die Zusammenarbeit aller Beteiligten beschrieben. Dadurch zeichnen sich auch die Angebote für Kinder und Jugendliche aus.

Seit dem Jahr 2018 profitieren davon auch die Jüngsten, denen mit den Ahlener Kulturknirpsen ein spartenvielfältiges Programm in den Kindertageseinrichtungen angeboten wird: Inhouse-Projekte erleichtern den Allerkleinsten das Kennenlernen von Kunst und Kultur, Besuche von Kultureinrichtungen greifen den „Strolche-Gedanken“ (Kulturstrolche) auf. Anschubfinanziert durch Preisgelder des Jahres 2015 steht dafür inzwischen ein eigenes Budget im Haushalt der Stadt Ahlen zur Verfügung. Der Ahlener Schul-Kultur-Tag bietet allen Grundschulen die Möglichkeit, die im Rahmen des Schulalltages entstandenen Projektergebnisse öffentlich vorzustellen. Als „Eltern-Großeltern-Geschwister-Magnet“ erfüllt diese Präsentation die wichtige Aufgabe, Eltern anzusprechen und über kulturelle Bildungsangebote zu informieren.

Für ältere Jugendliche übernehmen Kulturscouts die Aufgabe der Multiplikatoren und informieren „Peer-to-Peer“. Bei allen Maßnahmen und (Neu-)Entwicklungen ist es der Stadt wichtig, Kinder und Jugendliche in die Planungen einzubeziehen und die Partizipation zu verbessern. Dies gilt selbstverständlich auch für die Umsetzung des Maßnahmenplans 2020, der mit nicht weniger als 17 Einzelpunkten die Grundlage für die weitere Arbeit bildet und neugierig macht auf die Fortschreibung des Gesamtkonzeptes der Stadt Ahlen.

Quelle: Stadt Ahlen | Foto: Stadt Ahlen

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