Kulturelle Vielfalt gehört zu Ahlen

(v.l.) Nevzat Akyüz (Vorsitzender der Jugendvertretung), Mehmet Özkara, Emre Öztürk, Bekir Alpaslan, Mehmet Yavas (Stellvertretender Vorsitzender), Ilkay Danismaz (Vorsitzender), Muhammed Zahid Belek (Imam), Zahid Belek, Dr. Alexander Berger und Selahattin Demirci
Das Zusammenleben der Kulturen ist nach Ansicht vieler Mitglieder der muslimischen Ditib-Gemeinde auf einem guten Weg. Die Beteiligung an gesamtgesellschaftlichen Aktionen ist ihnen ein besonderes Anliegen. Stolz sind die Gläubigen auf das zeitgleiche Gedenken in der Anfangszeit der Corona-Pandemie, als der Gebetsruf in der Moschee parallel zum Läuten der Kirchenglocken erklang.

Wie normal kulturelle Vielfalt in Ahlen ist, unterstreicht Ditib-Vorsitzender Ilkay Danismaz: „Ich bin mit meinen türkischen Wurzeln in einer Straße aufgewachsen, in der Italiener, Polen und Deutsche wohnen.“ Das sei typisch für Ahlen und mache die Stadt offen und herzlich. Als Brückenbauerin fungiert auch Rana Özmen. Die junge Frau ist neben ihrem Engagement in der Ahlener Gemeinde Vorstandvorsitzende des Ditib-Regionaljugendverbands Münster und Mitglied im Bund der Muslimischen Jugend: „Ich engagiere mich, weil ich Teil der Gesellschaft sein möchte. Weil ich dazu beitragen will, dass auch Jugendliche aktiv mitgestalten“, so Özmen, die im Rahmen ihres Jurastudiums gerade ein Verwaltungspraktikum bei der Stadt Ahlen angefangen hat.

Zwei Beispiele, die Dr. Alexander Berger zeigten, wie selbstverständlich sich das Miteinander der Kulturen und Religionen in Ahlen gestaltet. Der Bürgermeister folgte in diesen Tagen als Gast einer Einladung zum Informationsaustausch bei der Ditib-Gemeinde. „Mit ihr und Vorsitzendem Ilkay Danismaz arbeitet die Verwaltung konstruktiv zusammen. Hier finden wir Akteurinnen und Akteure, die Gegensätze überwinden wollen und das gesellschaftliche Zusammenleben in unserer Stadt voranbringen“, betonte Berger. Dort, wo es Probleme zu lösen gelte, seien Verein und Vorstand seriöse Ansprechpartner. Neben dem Gespräch über das kulturelle Zusammenleben tauschten sich der Bürgermeister und die Gemeinde auch über ganz konkrete Belange wie die Umgestaltung des Dr. Paul-Rosenbaum-Platzes aus. „Ich kann Sie nur ermutigen, Ihre Ideen einzubringen und Chancen zu nutzen. Dies ist für alle Ahlenerinnen und Ahlener wichtig, vor allem aber für Sie, weil die Gemeinde unmittelbare Anliegerin ist.“

Weitere Themen waren der Umgang mit der Corona-Krise, das geplante neue Gemeindezentrum und die Jugendarbeit in der Gemeinde. Daniela Noack, die für das Integrationsteam der Stadt vertreten war, appellierte zudem, im nächsten Monat vom Wahlrecht Gebrauch zu machen: „Durch Ihre Stimme können sie mitgestalten vor Ort. Und mit starken Gremien und einer hohen Wahlbeteiligung hat unsere Stimme auch auf Landesebene mehr Gewicht.“ Neben der Kommunalwahl findet am 13. September 2020 die Integrationsratswahl statt. Wahlberechtigt sind Ausländerinnen und Ausländer, Eingebürgerte, Menschen mit doppelter Staatsbürgerschaft und Nachkommen ausländischer Eltern, die durch Geburt die deutsche Staatsbürgerschaft erhalten haben. Wahlberechtigt zum Integrationsrat sind rund 14.000 Personen in Ahlen.

Quelle: Stadt Ahlen | Foto: Stadt Ahlen

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