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Energiesparprojekt an Ahlener Schulen und Kitas nimmt wieder Fahrt auf

Das erste Präsenztreffen nach längerer Zeit nutzten die Energiebeauftragten zu einem regen Austausch rund um das Thema Wasserverbrauch.

Alle 14 Ahlener Schulen und die vier städtischen Kitas haben sich das „Energie sparen“ auf ihre Fahnen geschrieben. Bereits zum fünften Mal trafen sich kürzlich die engagierten Energiebeauftragten der städtischen Einrichtungen zur Auftaktveranstaltung der neuen Runde.

Unter Federführung der städtischen Stabsstelle Klimaschutz und Mobilität sowie tatkräftiger Unterstützung durch das e&u Energiebüro und durch das Zentrale Gebäudemanagement der Stadt soll im Rahmen des Projekts nicht nur pauschal Energie eingespart werden. Viel wichtiger dabei ist, den Kindern von klein auf beizubringen, wie sie bewusst mit den Ressourcen umgehen. Dass das gut gelingt, zeigen die Ergebnisse. In den letzten Jahren haben sich alle städtischen Einrichtungen fleißig an dem Projekt beteiligt. Somit konnten 327 Tonnen CO2 eingespart werden (dies entspricht etwa dem durchschnittlichen Ausstoß von 152 Autos pro Jahr).

Dabei wird den Kids spielerisch beigebracht, wie man sparsam Wasser verbrauchen und Heizen kann. Beim „Tag ohne Strom“ oder dem „Warme-Pulli-Tag“ an der ausgezeichneten Klima-Kita Beumers Wiese in den letzten Jahren waren die Kinder immer mit Begeisterung dabei. Auch die „Fuß zur Schule-Aktion“ an der Paul-Gerhardt-Schule, bei der jeden Freitag geschaut wird, in welcher Klasse die meisten Schüler zu Fuß zur Schule gekommen sind, erzeugt große Begeisterung bei den Kleinen.

In diesem Zusammenhang gibt es einen Wanderpokal für die Siegerin oder den Sieger. Auch Angebote von PhänomexX, dem außerschulischen Lernlabor, wurden und werden von allen Einrichtungen in Anspruch genommen. Das Interesse der Kinder und Jugendlichen an den Themen ist enorm groß. „Den Kindern machen die Themen Klimaschutz und Umweltschutz richtig Spaß!“, hob auch die Energiebeauftragte der Barbaraschule, Valentina Busch, hervor. In der nächsten Zeit sind an mehreren Schulen verschiedene Aktivitäten rund um das Thema „Müllvermeidung“ geplant.

Klimamanagerin Anna Shalimava nutzte die Gelegenheit, um über aktuelle Aktionen wie das Stadtradeln im Mai oder „Klimameilen“ des Klimabündnisses zu informieren. „Es ist echt klasse, wie sich die Energiebeauftragten trotz der aktuellen Situation bei dem Projekt und den Aktionen engagieren. Auch die Kinder und Jugendlichen machen mit großer Begeisterung mit.“

Sergej Menke und sein Kollege Jakob Kind (von dem projektbegleitenden Energiebüro e&u) stellten in einem spannenden Vortrag zum Thema „Wasser“ reelle und virtuelle Wasserverbräuche von verschiedenen Lebensmitteln und Kleidungsstücken dar. „Beispielsweise benötigt eine Tasse Kaffee bis zum Trinkgenuss im Schnitt 140 Liter Wasser,“ erläuterte Kind.

Im Austausch wurden noch weitere geplante Maßnahmen seitens der Teilnehmenden vorgestellt. Auch mögliche Unterstützung durch Stadt und Energiebüro standen im Fokus.

Menke wies zudem darauf hin, dass die Einrichtungen Unterrichtseinheiten bei dem Büro buchen könnten und Messgerätekoffer sowie ein Lüftungsmodell von der Stabsstelle Klimaschutz und Mobilität (Anna Shalimava shalimavaa@stadt.ahlen.de) ausgeliehen werden.

Bei Fragen oder Buchungen von Unterrichtseinheiten können sich die teilnehmenden Einrichtungen direkt an das e&u energiebüro unter 0521/173144 oder per E-Mail (menke@eundu-online.de) wenden.

Hintergrund:
Das fortgeführte pädagogische Energiesparprojekt wird von der Stabsstelle Klimaschutz und Mobilität begleitet. Dieses wird in Zusammenarbeit mit dem Energiebüro e&u aus Bielefeld und dem Gebäudemanagement der Stadt Ahlen durchgeführt. Alle 14 Ahlener Schulen, sowie die vier städtischen Kindertagesstätten nehmen an dem Projekt teil. Es zielt darauf ab, Kinder und Jugendliche, von Anfang an für einen nachhaltigen Ressourceneinsatz zu sensibilisieren und entsprechende Kompetenzen zu vermitteln. Auch Lehrkräfte, Hausmeister, Erzieherinnen und Erzieher sowie Eltern werden für die Themen sensibilisiert. Während der vergangenen Projektjahre sind in den Einrichtungen beispielsweise Energie-AGs gegründet und Energiedetektive ins Leben gerufen worden.

Quelle: Stadt Ahlen | Foto: Stadt Ahlen

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